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Das Team - Claudia Krisch im Interview

Claudia Krisch im Interview

Claudia Krisch ist Steuerberaterin und Mit-Gründerin von Krisch + Popp. Im Interview spricht sie über ihren Weg in die Steuerberatung und darüber, warum ihr Beruf für sie nicht nur Zahlenarbeit, sondern echte Leidenschaft bedeutet. Sie erklärt außerdem, weshalb sie die Zukunft der Steuerberatung klar unternehmerisch sieht – und was das für Mandanten wie Kanzleien gleichermaßen spannend macht.

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Fragen an die Steuerberaterin
und Unternehmerin
Claudia Krisch

betriebliche Nachfolge Steuerberatung

Frage: Was machst du gerne in deiner Freizeit?

„Ich liebe es, in meiner freien Zeit in ganz unterschiedliche Welten einzutauchen. Bücher und neues Wissen ziehen mich schon immer an – egal ob Fachthemen, Psychologie oder auch Fragen der persönliche Entwicklung. Daneben genieße ich gutes Essen, gehe gerne wandern und entdecke die Natur. Seit Kurzem habe ich außerdem Golf für mich entdeckt – noch als absolute Anfängerin, aber mit viel Freude am Ausprobieren. Für mich sind Hobbys nicht nur Ausgleich, sondern auch eine Quelle der Inspiration, die ich oft indirekt in meinen beruflichen Alltag einfließen lassen kann.“

Frage: Wie bist du zur Steuerberatung gekommen?

„Meine ersten Schritte in diesen Beruf habe ich schon sehr früh gemacht – mit 13 Jahren habe ich in der elterlichen Kanzlei mitgearbeitet und konnte erste Einblicke sammeln. Nach dem Abitur habe ich zunächst einen ganz anderen Weg ausprobiert und eine Heilpraktikerausbildung begonnen. Dabei habe ich festgestellt, dass es in beiden Berufen eine große Parallele gibt: Man trägt Verantwortung für das Leben anderer Menschen, auf sehr unterschiedlichen Ebenen. Diese Erkenntnis hat mir die Augen geöffnet und mich schließlich dazu gebracht, den eingeschlagenen Weg in der Steuerberatung konsequent weiterzugehen. Es war der richtige Schritt – und heute bin ich sehr froh, dass ich diesen Weg gewählt habe.“

Werdegang Steuerberatung

Frage: Was begeistert dich an deinem Beruf besonders?

„Am meisten Freude bereitet es mir, die individuelle Situation eines Mandanten genau zu erfassen und dann aus einer Vielzahl von Möglichkeiten die Lösung zu finden, die wirklich passt. Es ist fast wie eine Art Wegbegleitung: Ich sehe mich als jemand, der Mandanten durch den Dschungel an steuerlichen Optionen führt. Und das mit dem Blick auf die persönliche Situation, die familiären sowie unternehmerischen Hintergründe und auch die Sicherheitsbedürfnisse. Es geht eben nicht nur um Zahlen, sondern immer um Menschen. Und wenn eine Lösung entsteht, die wirtschaftlich Sinn macht und gleichzeitig das Leben der Mandanten erleichtert, dann ist das der schönste Moment in meinem Beruf.“

Frage: Wo liegen deine fachlichen Schwerpunkte?

„Mein Schwerpunkt liegt eindeutig in der gestaltenden Beratung. Ich habe große Freude daran, auch komplexe steuerliche Fragestellungen zu durchdringen und kreative, aber sichere Lösungen zu entwickeln. Fachlich schwierige Sachverhalte reizen mich besonders, denn dort kann ich mein Wissen und meine Erfahrung einsetzen, um echte Mehrwerte zu schaffen. Die Herausforderung liegt oft darin, komplizierte Themen so aufzubereiten, dass sie für die Mandantschaft verständlich und praktikabel werden.“

Frage: Wie siehst du die Zukunft der Steuerberatung?

„Die Steuerberatung wird in den nächsten Jahren noch stärker zu einer Art Navigator durch eine extrem komplexe Welt. Wir alle sind mit einer Fülle von Informationen und Regelungen konfrontiert, die für den Einzelnen kaum noch zu überblicken sind. Hier braucht es verlässliche Begleitung. Gleichzeitig wird es entscheidend sein, Kompetenzen zu bündeln: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung und andere Spezialbereiche wachsen enger zusammen. Erfolgreich wird die Kanzlei sein, die ihre Expertise im Team vernetzt und dadurch ganzheitliche sowie unternehmerische Lösungen für Mandanten entwickelt. Für mich ist das der Schlüssel, um in der Steuerberatung zukunftsfähig zu bleiben. Die Zukunft der Steuerberatung ist eine unternehmerische.“

Frage: Wie verlief dein beruflicher Werdegang?

„Nach meinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München habe ich die Steuerberaterprüfung abgelegt und war damit bestens gerüstet, Verantwortung zu übernehmen. 1998 habe ich schließlich gemeinsam mit meiner Schwester die elterliche Kanzlei übernommen und sie Schritt für Schritt weiterentwickelt. Nicht nur fachlich, sondern auch unternehmerisch. Unternehmerin zu sein, bedeutet für mich, die Kanzlei in die Zukunft zu führen, Veränderungen aktiv zu gestalten und dabei immer die Menschen im Blick zu behalten. Und das für Mitarbeiter wie Mandanten gleichermaßen.“

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